Neue Formate in der Unternehmenskommunikation

Posted by | Januar 09, 2018 | Konzeption | No Comments
Beratung digitale Kommunikation

Neue Formate in der Unternehmenskommunikation: Betrachtet man die Unternehmenskommunikation Anfang 2018, so kann man leicht zu dem Schluss kommen, dass sich die letzten 20 Jahre nicht viel getan hat. Die Pressemitteilung ist das bestimmende Format. Digitalisierung heißt häufig genug, dass man den Fax-Verteiler nicht mehr bedient, sondern auf E-Mail-Versand umgestellt hat. Nur, was ist denn jetzt ein geeignetes modernes Format der Unternehmenskommunikation?

Perspektivwechsel

Die Frage lässt sich so pauschal nicht beantworten. Lange genug war die Antwort „irgendwas mit Social Media.“ Aber stur auf Social Media zu setzen ist genau so falsch, wie die Pressemitteilung als Antwort auf alle kommunikativen Herausforderungen zu sehen. Es gibt allerdings eine Antwort, die in die richtige Richtung weist.

Ein geeignetes, zeitgemäßes Kommunikationsformat ist eines, das die Informationsbedürfnisse der Stakeholder bedient und es diesen dabei möglichst leicht macht. Nur was genau bedeutet das?

Den Stakeholder kennenlernen

Die Antwort kann nur geben, wer seinen Stakeholder genau kennt. Als Methode dazu setze ich dabei gerne auf die Erstellung einer Persona. Die Kollegen von Script erklären schön verständlich, wie das funktioniert.

Die Gefahr dieser Methode besteht darin, dass man häufig dazu neigt, an der Oberfläche zu bleiben. Umgehen kann man das durch den Einsatz eines Tools, das sich Jobs to be done Framework nennt.

Neue Formate in der Unternehmenskommunikation mit dem Jobs to be done Framework

Das Jobs to be done Framework setze ich – genau wie die Entwicklung von Personas – in Workshops zur Strategiefindung ein. Es funktioniert auf Basis einer durchdefinierten Persona nach der Mechanik

Wenn … will die Persona … so kann sie.

Es geht dabei darum, möglichst kreativ den Tag der Persona durchzudeklinieren, um herauszufinden, wo Ansatzpunkte für ein neues Kommunikationsformat sind. Kleines Beispiel:

Wenn unser Investor morgens mit dem Auto zur Arbeit fährt, will er die Zeit bereits produktiv nutzen. So ist er effizient und erscheint bestens vorbereitet bei der Arbeit.

Was bedeutet das nun für neue Formate in der Unternehmenskommunikation? Spätestens an diesem Punkt im Kreativprozess sollte den Beteiligten klar sein, das ein Format, das dem Investor in seinem Tagesablauf entgegenkommt, nicht zwangsweise die Textform haben muss. Eine auf das Smartphone gepushte Audiodatei könnte allerdings beim Investor gut ankommen. Wenn alle anderen Faktoren der Stakeholder-Analyse stimmen.

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