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Argumente für Online-Relations: Die Sache mit dem Aufwand

7 July 2010 No Comment

Die Kollegen von Virtual Identity haben in ihrer Studie “Webnutzung deutscher B2B-Entscheider” einige äußerst interessante Sachen festgestellt. Zum Beipsiel das hier:

Als Informationsquelle für das eigene Fachgebiet und zur Erstellung einer Marktübersicht ist das Internet das wichtigste Informationsmedium. Es schlägt Fachmedien [...] deutlich.

Wohin also mit den Ressourcen? Klassische Pressearbeit? Online-Relations? Beides?

Ganz im Sinne eines ausgewogenen Maßnahmen-Mixes ist die pragmatische Antwort natürlich: Beides! Machen Sie nicht den Fehler, jetzt nur noch den digitalen Kanal zu bedienen. Achten sie dabei allerdings auch auf Ihren Aufwand. Versuchen Sie ein Thema, das schon von drei Redaktionen abgelehnt wurde, nicht noch der fünften oder sechsten anzubieten. Die Erfahrung hat gezeigt, das wird meist nichts mehr mit einer Veröffentlichung. Die Ablehnung eines Artikels durch Redaktionen kann mehrere Gründe haben. Der naheliegendste: Ihr vorgeschlagenes Thema ist in der Tat nicht der Scoop, für den Sie es hielten. Ebenso naheliegend allerdings: In Zeiten, in denen immer weniger Redakteure mit immer weniger Zeit, immer weniger Journalismus betreiben, ist das Blatt schlicht und einfach schon voll. Auch möglich: Die Redakteure haben die Genialität des Themas wirklich nicht erkannt.

Nutzen Sie die Zeit, die sie in Anrufe bei Konkurrenzblättern investieren würden, lieber für die Eigenpublikation. Das Netz bietet eine Menge Plattformen zur Veröffentlichung von Inhalten. Formatgrenzen bestehen dabei nicht. Sie können Videos, Audiobeiträge, Fotos, Texte und Audioslideshows mit Ihrer Geschichte veröffentlichen. Gegenüber dem klassischen Gastbeitrag in einem Fachmedium, haben diese Eigenpublikationen einen unschätzbaren Vorteil: Sie generieren Backlinks auf Ihre Website.