Tschüss 2012, hallo 2013

  • 0
  • Dezember 18, 2012

Bild unter einer CC-BY-SA-Lizenz von Funky Tee  | flickr.com

Weihnachten. Zwischen den Jahren. Neujahr. Genau die Zeit des Jahres, die eigene Drehzahl zu drosseln und etwas zu entschleunigen. Herunterkommen, sich auf das besinnen, was einem wirklich wichtig ist und das Jahr Revue passieren lassen. Wie war das nochmal, 2012?

Geschäftlich gesehen mag ich mein 2012. Thematisch konnte ich mich immer wieder umstellen, da ich Kunden aus den unterschiedlichsten Bereichen betreuen durfte. Ich mag das. Strategisch habe ich ein wenig meine Ausrichtung korrigiert. Das beginnt sich langsam auszuzahlen. 2012 war auch ein Jahr, in dem ich viel lernen durfte. Über das Selbständig sein und fachlich vor allem in der Bewegtbildkommunikation. Ich hoffe, dass beides auch 2013 so bleibt.

Auch in 2013 keine thematische Monokultur

Das Schöne an meinem Job ist die Vielfalt der Themen. Branchenschwerpunkte oder Fokussierung sind nur natürlich, aber eine thematische Monokultur möchte ich nie haben. Meine Themen dieses Jahr waren unter anderen: Fernabfrage von Photovoltaikanlagen, Urlaub in aufblasbaren Faltcaravans, Umbenennung von Unternehmen, Recruiting von qualifizierten Mitarbeitern, Design Management & Service Design, Strategische Kommunikation mit Webvideo, Produktdefinitionen für IT-Dienstleister. Das darf gerne noch vielfältiger werden.

Vom Strategen zum strategisch denkenden Macher

Der Schuster hat bekanntlich die kaputtesten Schuhe. Und meine eigene Positionierung war ein wenig unscharf. Gegen Ende des Jahres habe ich begonnen, das ein wenig zu korrigieren. Mein aktuelles Portfolio spiegelt das schon wieder. Die Website wird folgen. Stratege und Geschichtenerzähler für Kommunikation in digitalen Medien. Für Unternehmen und Agenturen. Letzteres ist neu.

Immer neugierig, immer lernend

Wer nicht lernt steht still und Stillstand als Dienstleister bedeutet langfristig die Insolvenz. Abgesehen davon bin ich extrem neugierig und lerne gerne neue Sachen. In diesem Jahr habe ich viel gelernt, fachlich vor allem auf den beiden Videocamps. Auch als Unternehmer habe ich dieses Jahr eine Menge gelernt: Ich weiß inzwischen, warum man immer mehrere Kunden haben soll. Das wusste ich vorher natürlich auch schon in der Theorie. Jetzt weiß ich es in der Praxis. Ich weiß jetzt, dass einen Kunden zu verlieren gar nicht so schlimm ist, wenn man Akquise als Teil des Jobs versteht und die Stundensätze so kalkuliert sind, dass sie Rücklagen enthalten.

Ich habe gelernt, dass Selbständigkeit als Freiberufler die Freiheit bedeutet, zwei Monate gar nicht zu arbeiten, wenn die familiäre Situation das erfordert. Und ich habe gelernt, die besten Kunden der Welt zu haben, die in der Situation sagten „Nimm Dir all die Zeit, die Du brauchst – wir warten auf Dich.“ Danke dafür.

In diesem Sinne. Ein besinnliches Weihnachtsfest und eine wilde Silvesterparty! Ich mache den Laden hier heute dicht und bin am 3. Januar wieder da.

2013 wird groß!

Beitrag unter einer CC-BY-SA-Lizenz.

Leave a Reply

Your email address will not be published.

Privacy Policy Settings